Wasser Marsch

Am 24. Juni 2017 machte sich die Jugendfeuerwehr Habighorst zusammen mit der Feuerwehr Höfer auf den Weg in das Bezirkszeltlager (BZL) der Bezirksjugendfeuerwehr Lüneburg. Veranstaltungsort war dieses Jahr der Ort Hermannsburg.

Bei der Ankunft wies man uns unseren Zeltplatz zu, der im Zeltdorf Baven lag. Im Vergleich zu den Zeltdörfern Hermannsburg, Unterlüß und Beckedorf, war Baven das größte. Etwas abgeschieden von den anderen Zelten, schlugen wir endlich unsere auf. Der Aufbau funktionierte fast reibungslos, abgesehen von dem Regen, welcher uns die Arbeit erschwerte, aber die Jugendlichen auch anspornte sich zu beeilen. Nach dem zügigen Aufbau und Klären von 1-2 organisatorischen Fragen, konnten wir uns endlich etwas entspannen. Am frühen Abend fand dann die Begrüßung durch den Bezirksjugendfeuerwehrwart Thorsten Elser statt. Neben ihm waren auch weitere geladene Gäste vertreten wie zum Beispiel die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, der Bürgermeister und Vertreter der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Bei der Eröffnungsveranstaltung wurden alle weites gehend vom Regen verschont.


Am Abend stand der Nachtmarsch an. Hierfür teilten sich die Jugendlichen in eine ältere Gruppe und eine jüngere. Auf der Strecke befanden sich unterschiedliche Spiele wie zum Beispiel Jenga, Ertasten von Gegenständen oder passende Muttern finden in einem Eimer voll mit Sand. Um 2:30 Uhr traf die ältere Gruppe auch wieder im Zeltdorf ein und die Jugendlichen fielen müde und erschöpft ins Bett.


Am nächsten Morgen wurden wir vom lautprasselnden Regen wach und gingen zum Frühstück. Anschließend sollte um 10 Uhr ein Feldgottesdienst stattfinden, welcher aber auf Grund des Wetters für uns ins Wasser fiel. Durch den starken Regen stellte sich heraus, dass das Zelt der Höferaner, indem alle Jungs untergebracht waren, nicht ausreichend imprägniert war und somit den Wassermassen nicht trotzen konnte. Daher entschlossen sich die Betreuer, im strömenden Regen, das Zelt mit Planen zu verkleiden, was das Eindringen von weiterem Wasser unterbinden konnte. Mittags stärkten wir uns mit Kartoffelbrei, Bratwurst und Erbsen und Möhren. Nach dem Mittag musste eine Delegation der JF sich vor den Toiletten postieren und dort die Sauberkeit kontrollieren, da es vermehrt zu extremer Verschmutzung kam. Anschließend gab es Abendbrot, welches sich länger als normal gestaltete, da es wieder heftig regnete und wir somit in der Mensa bleiben mussten.


Am nächsten Tag stand vormittags die Dorfolympiade an, bei der auch wieder kleinere Spiele wie Memory oder Sackhüpfen absolviert werden mussten. Abends fand dann der Vorentscheid von Mr. und Mrs. Zeltlager an, bei dem zwei unserer Jugendlichen teilnahmen. Max und Vilius meisterten die Aufgaben souverän, doch am Ende reichte es nur für Max um in die nächste Runde zu kommen.


Am Dienstag sollte eigentlich Volleyball stattfinden, jedoch entschieden sich die Jugendlichen gegen eine Teilnahme an diesem Turnier, da die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss nicht gerade groß waren. Als Alternative war eine Werksführung bei Rheinmetall in Unterlüß geplant, was jedoch auf Grund des Alters der meisten Jugendlichen, nicht möglich war. Daher entschieden wir uns kurzerhand dazu Kanu zu fahren. Das Wetter an diesem Tag war ausnahmsweise nicht regnerisch, was unser Vorhaben nur noch weiter unterstütze. Abends ging es dann weiter mit der Mr. Zeltlager Wahl. Max schaffte es bis ins Finale und erreichte den zweiten Platz.


Der Mittwoch hatte das Zwölf-Felder-Fußballspiel für Baven auf dem Plan, wo die beiden Gruppen der JF Habighorst und Höfer wenig Erfolg hatten. Nachmittags absolvierten die Jugendlichen dann die zweite Runde des Spiels ohne Grenzen, welches in der gesamten Woche irgendwann erledigt sein musste. Am Abend duellierten sich die vier Zeltdörfer bei dem bekannten Fernsehformat 1-2-oder-3. Anschließend sollte noch eine Überraschung stattfinden. Diese verzögerte sich allerdings, da es noch zu hell war. In der Dunkelheit fand dann ein Feuerwerk statt, was für die Jugendlichen ein großes Spektakel war.


Donnerstag ging es zur Rallye Monte Hermannsburg. Ein Marsch durch den Ort, welcher an bekannten Sehenswürdigkeiten des Ortes langführte. Am Abend regnete es noch stärker als die vergangene Tage, weshalb man sich einigte das Zeltlager abzubrechen und zu evakuieren. Dies war ein sehr trauriges Ereignis, da viele Jugendliche neue Freundschaften schlossen und sich dann von diesen nicht verabschieden konnten. Wir packten schnell das Nötigste der Jugendlichen zusammen und ließen diese dann abholen. Die Betreuer blieben noch dort um anderen Feuerwehren zu helfen und diese beim Abbau ihrer Zelte zu unterstützen. Nachts ging es dann auch für diese nach Hause.


Am Freitag fuhren die Betreuer nochmal nach Hermannsburg um die Zelte abzubauen. Diese wurden dann nach Höfer gebracht und dort zum trocken aufgebaut.


Wir hoffen auf besseres Wetter beim Zeltlager im kommenden Jahr.

 

Unwetterwarnungen

Aktuelle Waldbrandgefahr

Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Waldbrandgefahrenindex

Aktuelle Waldbrandgefahr

Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)